Historie
Fast 50 Jahre Basketball in Büdingen – von der Gründung im Wilden Stein bis zum Comeback 2025.
Die Gründungsgeschichte
Aufgeschrieben von Gründungspräsident Gerhard Wolf zum 30-jährigen Bestehen 2007.
Am 4. November 1977 trafen sich 16 Männer und Jugendliche – fast alle Mitglied im Tennisclub Büdingen – in der Gaststätte „Zum Wilden Stein“, um einen Basketball-Verein zu gründen: Bernhard Antoni, Joachim Bartel, Götz Breidbach, Dieter Geiss, Bernd Helfmann, Adolf Henneken, Stephan Henneken, Rüdiger Peckerun, Klaus Raab, Jürgen Salathé, Kenneth Schmidt, Herbert Schnaubelt, Uwe Seeliger, Carsten Weisner, Heinz Weisner und Gerhard Wolf.
Die Idee verfolgte ein rein pragmatisches Ziel: Mit einem eigenen Verein erwarb man das Recht auf Hallenzeiten – um im Winter mit Basketball Kondition für die Tennis-Punktrunde im Sommer zu sammeln. Die Satzung war schon einstimmig angenommen und der Name „Basketball-Verein Büdingen“ festgelegt, als einige meinten, der Verein brauche einen prägnanteren Namen. Adi Henneken kreierte die DOHLBERG-TIGERS, ein Name, der bald in der ganzen Region bekannt werden sollte.
Doch die Gründer hatten die Rechnung ohne die Youngsters gemacht: Drei Monate nach der Gründung hatte der Verein fast 100 Mitglieder. In der Saison 1978/79 starteten die ersten Mannschaften in die Punktrunde. Die ersten US-Amerikaner spielten in der Herrenmannschaft, Bernhard Antoni baute mehrere Mini-Teams auf, Jungenteams und schließlich eine Damenmannschaft kamen hinzu. Und gefeiert wurde auch – herrliche Feste.
Chronik
- 1977Gründung am 4. November im „Wilden Stein“ als Basketball-Verein Büdingen – Dohlberg Tigers.
- 1978/79Erste Saison im Ligabetrieb. Nach drei Monaten schon fast 100 Mitglieder.
- 1980er–90erRund 30 US-amerikanische Spieler, meist aus der Büdinger Armstrong-Kaserne, tragen das Tigers-Trikot. Rekordhalter Herbert Balkcom spielt etwa 15 Jahre für den Verein. Die 1. Herren etabliert sich in der Bezirksliga Frankfurt.
- 2000/01Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga Neustart in der Kreisliga A Frankfurt Ost.
- 2001/02Platz 3 in der Kreisliga A. Kapitän Stephan Henneken erzielt im Schnitt 36,2 Punkte pro Spiel.
- 2002/03Wieder Platz 3. Die Relegation gegen den MTV Kronberg III wird gewonnen, der Verband verweigert den Aufstieg aber am grünen Tisch.
- 2003/04Meister der Kreisliga A Ost mit 32:4 Punkten – Aufstieg in die Bezirksliga Frankfurt.
- 2004/05Platz 8 in der Bezirksliga, Abstieg.
- 2005/06Erneut Meister der Kreisliga A Ost (32:4) und direkter Wiederaufstieg.
- 2006/07Bezirksliga Frankfurt, Platz 10 und Abstieg.
- 2007–2010Drei starke Jahre in der Kreisliga A: Platz 3, Platz 2, Platz 2 – und 2010 wieder der Sprung in die Bezirksliga.
- 2010/11Bezirksliga Frankfurt, Platz 9. Danach fehlen die Spieler: 2011 und 2012 kann keine Herrenmannschaft gemeldet werden.
- 2013/14„The Tigers are back“, Teil 1: Neustart in der Kreisliga C, Meister mit 13 Siegen aus 15 Spielen, 99:61 im Finale gegen Erlensee. Im Bezirkspokal 96:62 gegen Friedberg.
- 2014–2025Elf Jahre ohne Ligabetrieb. Jugendtraining und das Freitagstraining halten den Verein am Leben.
- 2025/26„The Tigers are back“, Teil 2: Comeback in der Kreisliga C Ost unter Trainer Stephan Henneken – 12 Spiele, 12 Siege, Aufstieg.
- 2026/27Kreisliga B Herren Ost. Heimspiele sonntags 18:00 Uhr in der Dohlberghalle.
- 202750 Jahre Dohlberg Tigers.
Mannschaftsfotos






Das Archiv
Die komplette alte Website mit allen Spielberichten, Tabellen, Bilderserien und Einladungen von 2000 bis 2014 ist erhalten geblieben und kann weiter durchstöbert werden:
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Außerdem: Gründungsgeschichte im Original · Revival 2013 · „To our friends“ (English) · Halloween- und Weihnachtsfeiern